Die Bedeutung einer klaren Positionierung in digitalen Zeiten

Das Internet hat es möglich gemacht: die unendliche Vergleichbarkeit von Angeboten, Produkten, Leistungen und Unternehmen. Gleichzeitig ist durch den Fokus auf die User-Experience und daraus abgeleiteten Regeln für den Aufbau von Websites, Online-Shops, oder Apps ein Professionalisierung-Druck für Anbieter entstanden, um sich in der totalen Transparenz und durch die Userbrille gesehen behaupten zu können.

Wie kann ein Unternehmen sich in dieser totalen Vergleichbarkeit und gleichzeitigen Unübersichtlichkeit strategisch optimal aufstellen und kommunikativ durchsetzen? Die Lösung heißt: Positionierung!

 

Unternehmen können zwei Arten von Positionierung nutzen.

Der Begriff der „Positionierung“ geistert in den letzten Jahren immer stärker durch die Unternehmenswelt. In vielen Projekten und Gesprächen mit Unternehmensleitern aus den unterschiedlichsten Branchen haben wir jedoch festgestellt, dass damit nicht aktiv, bewusst und professionell gearbeitet wird und oft gar nicht geklärt wurde, was darunter verstanden wird und was die Positionierung leisten soll.

 

Die Marktpositionierung macht klar: Wo stehen wir?

Wenn von einer Positionierung die Rede ist, kann es sich um zwei Arten handeln:

  1. die Marktpositionierung
  2. die Positionierung als Grundlage für eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie


Im besten Fall bauen beide Positionierungen aufeinander auf bzw. werden integriert entwickelt. Bei der Marktpositionierung geht es häufig um Grundlagen wie Größe, Reichweite, Generalist oder Spezialist, Qualitätsführerschaft oder Service-Orientierung, Geschäftsfelder und Schwerpunkte.

 

Die kommunikationsstrategische Positionierung zeigt: Wer sind wir? Was macht uns aus?

Wir haben die Positionierung als Basis für die Kommunikationsstrategie eines Unternehmens im Visier. Denn unserer Erfahrung nach machen Unternehmen ihre Hausaufgaben bezüglich ihrer Marktpositionierung meist eher und sind hier recht gut aufgestellt, wenn wir sie kennenlernen. Das gilt jedoch nicht für die kommunikationsstrategische Positionierung. In digitalen Zeiten ist diese allerdings wesentlich bedeutsamer, weil im Rahmen der Entwicklungsarbeit wichtige Grundlagen für eine spätere souveräne Beherrschung und effiziente Befüllung aller Kommunikationskanäle eines Unternehmens, einer Leistung oder eines Produktes entstehen.

Eine kommunikationsstrategische Positionierung beinhaltet die Unique Selling Proposition (USP) bzw. Kernaussage, die Kunden-Benefits und Nutzenargumentation, die Beweisführung, auch Reasons Why genannt, sowie eine Tonalitätsbeschreibung bezüglich der optischen und inhaltlichen Wirkung eines Unternehmens, Angebotes oder Produktes.

Wollen Sie langfristig unternehmerisch erfolgreich sein und an Stabilität gewinnen?

Wollen Sie eine klare Business- und Markenidentität haben, damit Ihre Kunden Ihre Besonderheiten sofort erkennen können?

Wollen Sie planvoll und systematisch ein erfolgreiches Markenbild aufbauen, das Ihrer Kommunikationskraft und Ihrem Geschäftserfolg gleichermaßen dient?

Dann beschäftigen Sie sich jetzt näher mit der Positionierung, ihren Entwicklungsschritten und ihrer Wirkkraft.

Folgende Artikel haben wir aus der Reihe Positionierung für Sie vorbereitet:

  1. Bedeutung und Bestandteile einer kommunikationsstrategischen Positionierung. Zum Artikel
  2. Wie man eine klare Positionierung für die Kommunikationsstrategie entwickelt. Zum Artikel